Basketball coach Politician Sports coach

Wolfgang Heyder

Quick Facts

IntroGerman basketball coach and manager
Is Sports coach
Basketball coach
Politician
From Germany
Type Politics
Sports
Gendermale
Birth 26 October 1956, Schweinfurt, Germany
Age64 years
Star signScorpio
PoliticsSocial Democratic Party of Germany

Biography

Wolfgang Heyder
Spielerinformationen
Geburtstag26. Oktober 1956
GeburtsortSchweinfurt, Deutschland
Größe178 cm
Vereine als Trainer
1980–1984 Deutschland BG Jahn Bamberg
1989–1994 Deutschland FC Baunach
1997–1998 Deutschland DJK Falke Nürnberg
0000–1999 Deutschland TSV Tröster Breitengüßbach
2003–2010 Deutschland FC Baunach

Wolfgang Heyder (* 26. Oktober 1956 in Schweinfurt) ist ein deutscher Basketballfunktionär. Er war Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft Franken 1st des Basketball-Bundesligisten Brose Baskets Bamberg, für die und deren Vorgängergesellschaft Basket Bamberg er seit der Saison 1999/2000 bis nach der Saison 2013/14 in dieser Position tätig war.

Leben

Heyder kam als Schüler über Bert Peßler mit dem Basketballsport in Berührung und begann seine Vereinslaufbahn im Basketball bei 1860 Bamberg. Sein erster Trainer war dort Hans Herbst.

Vor (und teils neben) seiner Tätigkeit als Geschäftsführer am Schreibtisch war Heyder auch als Basketballtrainer auf dem Feld tätig. Er betreute im Herrenbereich die Zweitliga-Mannschaften des FC Baunach, der DJK Falke Nürnberg und des TSV Tröster Breitengüßbach über viele Jahre von 1989 bis 1999.

1999 übernahm die Basket Bamberg GmbH & Co. KG mit Heyder als Geschäftsführer die Bundesliga-Lizenz des TTL Universa Bamberg ab 2007 war er Geschäftsführer der Franken 1st Basketball Holding GmbH, die zunächst die Kooperation zwischen Bamberg und Nürnberg leitete und in der 2013 die Basket Bamberg GmbH & Co. KG aufging. Die Vereine FC Baunach, DJK Falke Nürnberg und TSV Tröster Breitengüßbach hatte Heyder als Kooperationspartner des Erstligisten unter dem Dach Franken 1st integriert, wobei die Nürnberger 2008 aus diesem Verbund ausschieden. Zudem war er während seines Engagements als Geschäftsführer bis 2010 noch als verantwortlicher Trainer des mittlerweile viertklassigen FC Baunach aktiv, auch wenn er diese Tätigkeit aufgrund anderer Verpflichtungen mit Kollegen teilte. Darüber hinaus betreute er als Trainer über die Jahre etliche Nachwuchsmannschaften und gewann 2002 mit dem TSV Breitengüßbach die Deutsche Meisterschaft der U20-Junioren. Dies war nach knapp 50 Jahren der erste Titel einer bayerischen Mannschaft und der erste Titelgewinn einer fränkischen Mannschaft überhaupt in diesem Nachwuchswettbewerb, der mittlerweile durch die Nachwuchs-Basketball-Bundesliga abgelöst wurde. Daraufhin wurde er 2002 als Deutscher Basketball-Jugendtrainer des Jahres ausgezeichnet.

Während seiner Zeit als Geschäftsführer gewann die Bamberger Mannschaft ihre ersten sechs Meistertitel. Nachdem man 2005 und 2007 erstmals als GHP Bamberg Deutscher Meister wurde, gewann man von 2010 an dreimal hintereinander das deutsche Double in Verbindung mit dem Pokalsieg und 2013 die Meisterschaft.

Nach der Saison 2013/14 trat Heyder als Geschäftsführer zurück, nachdem die Brose Baskets in dieser Saison keine großen sportlichen Erfolge einfahren konnten. Er blieb zunächst als Leiter des Jugendprogramms weiter bei den Brose Baskets aktiv, allerdings wurde er im November 2014 vom Verein suspendiert. Zum Jahresende 2014 zog sich Heyder auch vom Posten des zweiten Vorsitzenden des „brosebaskets e.V.“ zurück und übte somit im Basketballnetzwerk der Brose Baskets keine Funktion mehr aus.

Der in Pödeldorf wohnhafte Heyder ist zudem politisch aktiv, so rückte er 2012 für die SPD in den Bamberger Kreistag nach.

Im März 2015 trat er das Amt als Geschäftsführer beim Handball-Zweitligisten HSC 2000 Coburg an. Mit dem Ende der Saison 2015/16 verließ er den Verein. Im April 2015 wurde Heyder vom Bayerischen Basketball Verband (BBV) für seine Tätigkeit als BBV-Vorstandsmitglied für Leistungssport mit dem „Ehrenzeichen in Silber“ ausgezeichnet. Ab Sommer 2016 war Heyder zunächst Berater, dann „Leiter Sport und wirtschaftliche Entwicklung“ des Zweitligisten Oettinger Rockets und war damit auch am Aufstieg der Mannschaft in die erste Liga im Frühjahr 2017 beteiligt. Die Mannschaft verpasste im ersten Jahr der Bundesliga-Zugehörigkeit den Klassenverbleib. Im Laufe der Saison hatte sich der Hauptgeld- und Namensgeber der Mannschaft, die Oettinger Brauerei, zurückgezogen. Es wurde nicht geschafft, in Hinblick auf das Spieljahr 2018/19 die „wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ für den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga ProA zu stellen, sodass die Teilnahmeberechtigung nicht wahrgenommen wurde. Damit endete Heyders Amtszeit bei den Thüringern. Im Juni 2018 gründete er zusammen mit Florian Gut und weiteren Gesellschaftern aus Erfurt die XXL Baskets GmbH, um den Profibasketball in der Gegend nach dem Aus der Rockets zu erhalten. Die Löwen erhielten durch eine Lizenzübertragung von den Artland Dragons, die wiederum in die 2. Bundesliga ProA aufstiegen, die Teilnahmeberechtigung für die 2. Bundesliga ProB. Als Gesellschafter und Manager arbeitete Heyder am Aufbau der neuen Erfurter Mannschaft mit. Im Sommer 2019 übernahm er zusätzlich zu seiner Tätigkeit in Erfurt beim Volleyball-Bundesligisten Heitec Volleys aus Eltmann Aufgaben im Bereich Vermarktung und Sponsorengewinnung.

Auszeichnungen

  • 2002 Deutscher Basketball-Jugendtrainer des Jahres nach Gewinn der U20-Meisterschaft der männlichen Junioren
  • 2011 Träger der Fränkischen Verdienstmedaille
  • 2015 „Ehrenzeichen in Silber“ des Bayerischen Basketball Verbandes